Übersichtskarte

Back in good cold Germany

Sonntag, 03.09.2017

Seit vorgestern Abend (Freitag) sind wir wieder zuhause.

Am Mittwoch war das Wetter morgens noch eher Nordsee als Afrika. Aber nachmittags kam die Sonne raus und wir konnten das einzige Sonnenbad während unseres Urlaubs nehmen. Den Pool haben wir gemieden, nachdem ich morgens gesehen hatte, wie er geputzt wurde.frown

Wir ließen den Tag gemütlich im Garten und später in der Lounge ausklingen. 

Am Donnerstag begann dann schon langsam der "Heimreisestress". Um kurz nach 6 standen wir auf, um den Rest unserer Sachen in die Koffer zu packen und zu frühstücken. Ungewöhnlich pünktlich ging dann unser Shuttle zur Fähre und diese legte doch tatsächlich wie geplant um 8:00 ab. Dreieinhalb Stunde später waren wir dann wieder in Nakiwogo bei Entebbe, wo uns ein Fahrer von Josef (Taxiunternehmen unseres Vertrauens) bereits erwartete. Durch die mittägliche Hitze ging es dann mal wieder durch Entebbe und quer durch Kampalla zu Elisabeth  und Francis. Hier sortierten wir mal wieder unsere Habseligkeiten neu in die Koffer, um unsere Souveniers und das Obst (Ananas, Bananen, Passionsfrüchte, Zitronen und natürlich ganz viel Vanille) möglichst unbeschadet nach Deutschland zu bringen. Jeder fand im Laufe des Nachmittags oder Abends auch irgendwann noch einmal den Weg ins Bett, um ne Runde zu schlafen, denn die Nacht würde lang werden.

Um Mitternacht ging es dann wieder zum Flughafen. Hier kam der für mich nervigste Teil der Reise - die Ausreise! Irgendwie empfand ich die komplizierter als die Einreise. Bevor wir auf das Flughafengelände fahren durften, mussten wir aussteigen, unsere Taschen öffnen und durch einen Scanner (Nr. 1). Während wir in der Schlange anstanden, um ins Gebäude zu kommen streifte ein Spürhund am Gepäck vorbei. Die Hunde wurden in Deutschland ausgebildet und hören deshalb auch auf deutsche Kommandos. Beim Betreten des Flughafengebäudes kam der nächste Check. Alles Gepäck musste durch den Scanner, und wir auch noch einmal (Nr. 2). Dann konnten wir endlich Einchecken, und die Koffer los werden, so dass wir nur noch eine kleine Umhängetaschen und einen kleinen Rucksack als Handgepäck hatten. Dann kam die eigentliche Ausreise. Neben Kontrolle von Ausweis und Boardkarte wurden auch noch einmal sämtlich Fingerabdrücke abgenommen. Jürgen und ich verzogen uns danach erst mal in die Star-Allianz-Lounge, um noch eine Kleinigkeit zu essen und etwas zu trinken. 

Unser Flug sollte eigentlich um 3:40 starten, da war die Maschine aber noch nicht einmal da. Aber irgendwann begaben wir uns dann doch zum Gate. Hier haben wir unsere Taschen und Rucksäcke nun zum 3. mal von allen elektronischen Geräten befreit und sie getrennt von den Taschen durch den Scanner gejagt. Einer der Beamten stand direkt daneben, als ich meine Taschen öffnete und alles ausräumte. Prompt fanden sie im Scanner 2 Einwegfeuerzeuge, die ich abgeben musste. Ärgerlich, aber ist halt so. Roland und Inge hatten sich gegenüber vom Gate noch eine Flasche Wasser und 2 Stoney's (Ingwerlimonade) gekauft. Diese waren auch noch original verschlossen, durften aber nicht mitgenommen werden. Ein Flughafenmitarbeiter gab ihnen dann den Tipp sie im Shop einschweißen zu lassen, dann dürften sie sie mitnehmen. Also hieß es für sie: Nochmal zurück und die 3 Flaschen in eine durchsichtige Tüte einschweißen lassen. Half aber alles nichts. Der Beamte, welcher mich vorher schon beobachtet hatte, nahm ihnen die im Flughafen gekauften und eingeschweißten Flaschen ab. 

Als das endlich überstanden war, kam besagter Beamter noch einmal zu mir und wollte noch einmal in meine Tasche schauen. Da wurde  ich dann sauer und fragte ihn was das sollte. Die Tasche war 3 mal durch einen Scanner und er selbst hatte zugesehen, als ich sie vor dem letzten Scanner ausgeräumt hatte. Er beharrte aber darauf reinschauen zu dürfen. Also öffnete ich sämtliche Reisverschlüsse und hätte ihm den Inhalt am liebsten vor die Füße gekippt. Ich konnte mich gerade noch beherrschen und habe nur alles nicht zerbrechliche deutlich wütend auf den Tisch geschmissen. Er meinte nur: "You don't have to through your things." Worauf er von mir zur Antwort bekam: "NO. I MUST. Because I'm really pissed about your behavior. There is nothing and there was nothing!" Als ich die Tasche halb leer hatte gab er auf, drehte sich um und lies mich stehen. 

Danach wurden noch einmal die Ausweise und die Boardkarte kontrolliert. Die Frau am Schalter tat mir schon langsam leid, denn genau wie wir warfen alle vor und hinter uns nur noch die Unterlagen auf den Tresen. Sie konnte nichts dafür, bekam aber von allen die verärgerte Laune ab, die ihr Kollege 5 m weiter hinten verursacht hatte. 

Mit einer 3/4 Stunde Verspätung ging es dann los in Richtung Istanbul. 

Dort hatten wir 6 Std. Aufenthalt, die Jürgen und ich mal wieder in der Star-Alliance-Lounge verbrachten. (Ich allerdings mehr auf der Toilette  als gemütlich in einem Sessel - hatte plötzlich massiven Durchfall).

Auch unser Anschlussflug hob mit fast einer Stunde Verspätung ab, so dass wir erst um 18:20 in Nürnberg landeten. Aber nach mehr als 36 Std. (Aufstehen auf der Insel) waren wir dann endlich zuhause.

Jetzt (Sonntagnachmittag 14:00 h) sind die Koffer ausgeräumt und von den letzten Resten roter Erde befreit. Die Waschmaschine ist seit gestern im Dauerlauf, wobei gerade die letzte Ladung läuft. Jetzt muss nur noch alles gebügelt werden ( bäääh, würg).

Fazit unseres Tripps:

Absolut faszinierende Wochen gehabt, teilweise ein bisschen chaotisch, Safari komplett anders als geplant, mehr erlebt als erwartet, unvergessliche Momente erlebt, neue Freunde gewonnen,........ A lot of heartbeating moments - worth every stress we had. 

Thanks to Elisabeth and Frances for their hospitality.

Thanks to Trevor (www.trevortoursafaris.com) for the interesting amazing trip and his good and safety driving skills.

Mal sehen wo es uns das nächste mal hin verschlägt.

Afrika pur

Dienstag, 29.08.2017

Nachdem es gestern total bewölkt war und teilweise auch heftig geregnet hat, beschäftigten wir uns in der Lounge mit lesen und Gesellschaftsspielen.

Heute ist es dagegen richtig schön mit strahlend blauem Himmel. Die Männer gingen zum Birdwatching, wärend wir Weibsvolk es uns im Garten gemütlich machten. Später geht's dann noch an den Pool und ins Spa zur Maniküre und Pediküre. Alles wofür ich zuhause keine Zeit habe.

Die Reise geht weiter

Sonntag, 27.08.2017

Heute hätten wir eigentlich ausschlafen können, wenn nicht die Nachbarshunde und die Vögel uns geweckt hätten. Aber was solls. So konnten wir gemütlich mit Elisabeth und Frances frühstücken.

Mit dem Taxi fuhren wir dann mal wieder durch das Verkehrschaos von Kampalla und Entebbe nach Nakiwogo zur Anlegestelle der Fähre nach Bulago Island. Der Ticketkauf gestaltete sich etwas kompliziert. Erst mussten wir uns registrieren lassen, um dann an einem Schalter unsere Tickets zu kaufen.

Vor dem Betreten des Schiffs gab es eine Sicherheitskontrolle. Die war allerdings eine Farce. Allerdings mussten wir unsere ganzen Zigaretten und unser Taschenmesser abgeben. Man versprach uns allerdings alles beim Verlassen des Schiffes wieder zu bekommen. Wir hatten ein "First-Class-Ticket" gekauft 14.000 UGX = 3,5 €). Der Unterschied zum "Standardticket" für 10.000 UGX bestand darin, dass wir gepolsterte Bänke hatten und die anderen im wahrsten Sinne des Wortes in der Holzklasse reisten. Und tatsächlich bekamen wir beim Verlassen des Schiffes alles zurück.

 

Wir fragten uns allerdings, wie wir auf der Insel zum Hotel kommen sollten. Als wir allerdings die Fähre verließen stand schon jemand mit einem Hotelschild da, um uns abzuholen. Wir hatten 2 Doppelzimmer und ein Einzelzimmer bestellt. Bekommen haben wir ein ganzes Haus mit Wohnzimmer, 2 Doppelzmmer und einem Einzelzimmer. Alle Schlafzimmer haben ein eigenes Bad.

Es hatte hier den ganzen Tag geregnet und es ging kein Lüftchen, so dass wahnsinnig viele Mücken unterwegs waren. Angeblich wird aber abends immer gesprüht und es sei kein Problem, dass wir keine Moskitonetze über den Betten benötigen. Na dann schauen wir mal wie die Nacht wird.

P.S. Eigentlich wollte ich heute in aller Ruhe Bilder ergänzen aber das Netz ist hier so langsam, dass ich froh bin wenn der Text durchgeht. > Bilder also erst wieder bei besserem Netz.  

P.PS.: Nachtrag am 29.08.2017: Heute ist das WLAN relativ stabil und schnell, so dass ich enige Bilder ergänzen konnte.

Die nächsten Tage wird es nicht viel zu berichten geben, da wir hier nur relaxen wollen und somit der weiteste Weg vom Frühstück zur Strandliege ist. OK, vielleicht noch ins Spa zur Massage.

Back to Kampalla

Samstag, 26.08.2017

Der letzte Tag unserer Safari war angebrochen. Nach ausgiebigem Frühstück ging es direkt zurück nach Kampalla. Unterwegs legten wir nur noch Stops ein um zu shoppen, denn mittlerweile war unser Datenvolumen aufgebraucht und der Hotspot brauchte  Futter. In Kampalla fuhren wir noch ins Craftvillage, weil wir noch ein paar Souvenirs brauchten. Wir hatten bis jetzt noch keine Postkarten, wurden aber auch hier nicht fündig.

Anschließend fuhren wir in ein von Trevor unterstütztes Sozialprojekt
(http://www.foundation22stars.org/) in einem Slum der Acholi (ein ugandischer Stamm, der vor Jahren aus seinem Gebiet im Nordwesten vertrieben wurde). Das Projekt wurde vor Jahren von einer Deutschen gegründet, nachdem sie hier war, um ihre Masterarbeit über die Lebensumstände und das Schicksal (Vertreibung, Misshandlung, Vergewaltigung....) der Acholi-Frauen zu schreiben. Hier kümmert man sich darum, dass Kinder zu Schule gehen können, den eigentlich gibt es in Uganda die Schulpflicht, aber viele Eltern haben nicht die Mittel um das Schuldgeld, die Schuluniform und das Schulessen zu bezahlen. Es gibt auch einige Waisenkinder, die dauerhaft dort leben.
Wir wurden herzlich in Empfang genommen und zum Mittagessen eingeladen. Es gab eine Art Gulasch mit Reis und Pocho (Maisbrei), dazu noch Bohnen in roter Soße und Rührei mit Spinat.

Danach führte uns Susan (die Leiterin vor Ort) durch die Gegend. Da lernt man wieder seine eigenen Lebensumstände zu schätzen. Im Steinbruch sitzen Frauen und Kinder und klopfen Steine so lange, so klein bis es nur noch Schotter ist. Für einen 20 l-Sack bekommen sie 250 ugandische Schilling. An einem Tag schafft eine Person ca. 4 Säcke und bekommt dafür 1000 UGX. Das ist ca. 0,25 Euro!!! Da wundert es nicht mehr, dass sie sich das Schulgeld nicht leisten können.

 

Andere machen aus winzigen Papierstreifen kleine Perlen, färben diese ein und machen Modeschmuck daraus, der dann in Kampalla verkauft wird, aber auch nach Europa exportiert wird.

Um kurz vor 18:00 waren wir dann wieder bei Elisabeth und Francis wo uns Jetti (der Hund) stürmisch begrüßte. Sie hatten ein fränkisches Vesper für uns vorbereitet und wir freuten uns mal was anderes als Kartoffeln, Reis oder Pocho zu bekommen.

Nile on the Nile

Freitag, 25.08.2017

Für heute hatten wir noch einmal einen Gamedrive auf dem Programm, so dass wir mit den meisten anderen aus unserem Camp um 06:30 unser Fresspaket fürs Frühstück abholten und uns auf den Weg zu Fähre machten.

Auf der Nordseite des Viktorialnils stieß dann Martha als Rangerin zu uns. Und wieder mussten wir feststellen, dass wir auf unserer Reise bisher viel Glück hatten. Das Wetter war heute ziemlich grau und es regnete immer wieder, so dass wir das Dach nicht permanent offen lassen konnten. Bei jedem Stop schoben wir es hoch und zur Fahrt holten wir es wieder runter. Auch die Anzahl der Tiere war deutlich weniger. Aber es war trotzdem noch einmal ein beeindruckendes Erlebnis Elefanten, Giraffen, Antilopen, Gnus und Löwen in freier Wildbahn zu beobachten. Diesmal stießen wir sogar auf einen Schakal.

 


Wir hofften noch Hyänen zu sehen, aber das war uns leider nicht vergönnt. Aber dies wurde dadurch ausgeglichen, dass wir 5 Löwen (leider alles Weibchen) in Action sehen konnten. 2 von ihnen rannten hintereinander her als würden sie sich gegenseitig jagen. Leider gibt es davon kein Bild, denn zum Fotografieren waren sie viel zu schnell (oder ich zu langsam).

Zurück im Camp gönnte ich mir erst mal noch eine Mütze voll Schlaf bevor es nach dem Lunch mit unserem Boat-Trip zu den Murchison Falls weiter ging.

Natürlich durfte auf der 2-stündigen Schifffahrt ein Nile auf dem Nil nicht fehlen.

Die Murchison Falls sind auf der langen Reise des Nils seine engste Stelle mit knapp 7 m.


Unterhalb des Wasserfalls stiegen wir aus und wanderten nach oben. Der Weg war nicht steil oder sonst irgendwie anstrengend. Was uns den Schweiß aus den Poren trieb war die extrem hohe Luftfeuchtigkeit. Am oberen Ende angekommen, wussten wir warum diese Stelle Devils Cauldron heißt.

Trevor erwartete uns bereits und brachte uns zurück zum Camp. Nach einer wieder mal kalten Dusche und leckerem Abendessen saßen wir noch gemütlich in der Lounge zusammen, bis eine der Mitarbeiterinnen kam und fragte "want to see a Hippo?". Hippo? Wann? Wo? Wir folgten ihr und wirklich, mitten im Camp stand friedlich grasend ein Nilpferd. Es lies sich auch durch die Menschen, die Lichter und noch nicht einmal durch die Blitze der Cameras irritieren.

Als wir uns etwas später in unser Zelt verzogen hörten wir es wieder, ganz in unserer Nähe. Da wir unsere Blenden vor den Fliegengittern nicht geschlossen hatten konnten wir es beobachten, wie es rund um unser Zelt den Rasenmäher spielte. Es war so nah, dass wenn das Fliegengitter nicht im Weg gewesen wäre ich es hätte streicheln können. Irgendwann zog es dann weiter und wir verzogen uns in unsere Betten.

Meeting Obamas Sister

Donnerstag, 24.08.2017

Heute vorab ein paar Infos über das Zewa Rhino Sanctuaries: 2000 wurde beschlossen ein Projekt in Angriff zu nehmen, um in Uganda wieder Nashörner anzusiedeln, welche zu diesem Zeitpunkt schon seit vielen Jahren ausgestorben waren. 2004 kamen dann die ersten Tiere (2 aus Kenia und 2 USA) auf das 7000 Hektar große Gelände. Im Jahr darauf kamen noch einmal 2 aus Kenia dazu. Mit diesen 6 Tieren begann die Aufzucht. Einer der ersten hier geborenen Nashornbullen erhielt den Namen Obama, weil seine Mutter aus USA stammte und sein Vater aus Kenia, genau wie bei seinem berühmten Namensgeber. In ganz Uganda gibt es aktuell 22 Nashörner. 20 im Rhino Sanctuarie und 2 in Entebbe im Zoo.
Nach dem Frühstück ging es heute zu Fuß los, die Rhinos zu besuchen und wir mussten gar nicht weit gehen um auf die ersten 3 Nashörner zu treffen. Der Bulle (Moja) war eines der ersten Nashörner des Projekts. Direkt bei ihm waren noch eine Nashornkuh (Bella) und ihr 13 Monate altes Junges (Zawadi). Wir konnten sie eine ganze Weile beobachten, bevor sie sich im Gebüsch hinlegten um sich auszuruhen. Wir hörten sogar wie Zawadi nach seiner Mutter rief, weil es Hunger hatte. Wir verließen die beiden und stießen kurz darauf auf Obamas Schwester Malaika mit ihrem 7 Monate alten Jungen Noelle. Er erhielt diesen Namen, weil er an Weihnachten 2016 geboren wurde.
Es war echt atemberaubend nur 10 m von einem wilden Nashorn zu stehen.

Der Spaziergang dauerte nur 1,5 Stunden und wir mussten mal wieder unsere Koffer packen.
Zu einem späten Lunch waren wir dann bereits im Murchison Falls Nationalpark im Red Chilli Restcamp. Von hier aus waren wir innerhalb von 5 min. an der Fähre um den Viktorianil zu überqueren und auf der Nordseite einen abendlichen Gamedrive zu unternehmen. Wir hofften hier endlich Giraffen zu sehen und wurden nicht enttäuscht. Im Gegenteil, wir waren überrascht, wieviele Tiere und vorallem auch Giraffen es hier gibt. Während der ganzen Fahrt konnte man nirgends hinschauen wo KEIN Tier stand. Neben Giraffen, Antilopen und Wildschweinen entdeckten wir sogar Löwen. Erst nur eine Löwin aber kurz darauf noch eine Gruppe aus drei jüngeren Löwen (2 Weibchen und endlich auch mal ein männlicher Löwe). Danach musste Trevor auf der Sandpiste wieder mal seine Fahrkünste unter Beweis stellen und schnellstmöglich zur Fähre zurück zu kommen, um die letzte zu erwischen.

 

Im Camp bezogen wir erst mal unser Zelt, duschten und gingen zum Abendessen. Erst jetzt merkten wir, wie toll wir es in den letzten Tagen hatten, wo wir fast immer alleine in den Lodges waren. Diese hier ist ausgebucht und es herrscht ein entsprechender Trubel.
Sulabulugi (Gute Nacht).

Long Trip to the Rhinos

Mittwoch, 23.08.2017

Heute klingelte der Wecker um 06:00 Uhr, um den Sonnenaufgang zu beobachten.

Nach einer kurzen Katzenwäsche (für mehr war es einfach zu kalt)...

...und einer Tasse Tee starten wir Richtung Masaka. 

Dort frühstückten wir in einem Café, welches einer Dänin gehört. Ohne Trevor hätten wir das nie gefunden, denn es lag total versteckt in einer Seitenstraße. Wir konnten gemütlich draußen im wunderschönen Garten sitzen.

Danach ging es weiter Richtung Zewa Rhino Sanctuary. Roland, als alter Geocacher, wollte unbedingt einen Cache machen, der in einem Weißenhaus 500 m neben unsere Route liegt. Wir wurden dort herzlich begrüßt und über das Gelände geführt. Selbst die Schweine wurden uns gezeigt.

Danach ging es mit Highspeed weiter. Um noch schneller zu fahren, war leider das Bodenblech im Weg. Kurz vor fünf waren wir dann in der Lodge und hatten endlich mal Zeit, um unsere Koffer zu reorganisieren.Warmes Wasser gab es nicht wirklich und auch das kalte Wasser floss nur sehr spärlich, aber Hauptsache der Dreck war mal runter.


19:30h : Wir sitzen im Restaurant und warten auf die Rhinos, welche angeblich abends direkt neben der Terrasse grasen. Leider ist auf der Terrasse keine Beleuchtung, so dass wir beim Abendessen abwechselnd zwei Taschenlampen hielten, um überhaupt unsere Teller zu finden.

Zebras crossing

Dienstag, 22.08.2017

Heute Nacht war es nicht ganz so "kalt", so dass unser Bus problemlos ansprang. Ziemlich pünktlich um 09:00 kamen wir dann los und fuhren erst mal nach Kabale, wo wir unsere Wasservorräte auffüllten. Etwas später fragte uns Trevor, ob wir Lust hätten auf einen kleinen Abstecher in ein Restaurant oberhalb des Lake Bunyoni mit herrlicher Aussicht. Klar hatten wir. Im Acacia Resort gab es richtig leckeren Capuccino mit spektakulärem Blick auf den See.

Danach ging es auf direktem Weg zum Lake Mburo Nationalpark.

Auch wenn die Fahrten manchmal sehr lang sind, gibt es immer wieder neue Eindrücke der Einheimischen in den Dörfern oder Städten zu beobachten.

Hier haben wir keinen Gamedrive gebucht, weil die ganzen Tiere direkt ans Camp kommen und man sie zu Fuß und ohne Führer beobachten kann. Bereits auf dem Weg zum Leopard Rest Camp liefen uns die ersten Zebras über den Weg und genau an der Einfahrt zum Camp war eine Herde Antilopen und weitere Zebras. So stellten wir nur schnell den Bus im Camp ab und machten uns zu Fuß auf die Pirsch.

Als sich die Tiere dann langsam verzogen hatten, bezogen wir unsere Zelte und zogen uns lange Hosen und Jacken an weil es relativ kühl ist.

Jetzt gerade (19:30 h) sitzen wir in der Lodge und warten aufs Abendessen. Direkt daneben haben Sie schon das Lagerfeuer für später angezündet.

Muzungus in the Mist

Montag, 21.08.2017

Es kamen gestern Abend tatsächlich Paviane vorbei. Als jedoch die Sonne untergegangen war, ist es im Handumdrehens kalt geworden und wir haben uns zum Abendessen verzogen.

Heute mussten wir wieder etwas früher aufstehen um pünktlich um 07:00 beim Frühstück zu sein, denn um 07:30 sollte es losgehen. Betonung liegt auf "sollte". Unserer Autobatterie war es in der Nacht zu kalt und der Bus sprang nicht an. Ein paar helfende Hände zum Schieben waren schnell gefunden, doch das half alles nichts.

 

Zum Schluss hielten sie einen Truck der Ranger an, wo wir uns auf die Ladefläche setzen mussten, um überhaupt zum Headquarter zu kommen. Nach dem Briefing wurden die Porter (Träger) zugeteilt. Und einen Porter zu nehmen ist absolut empfehlenswert, auch wenn die Rucksäcke nicht schwer sind, sind sie doch im Regenwald sehr störend wenn man durchs Gestrüpp klettert.

Distanz, die man einhalten sollte.

Anfangs war der Weg noch ganz einfach, aber irgendwann ging es dann richtig in den Dschungel und wir waren froh, dass Julius den Rucksack getragen hat und sich auch noch ganz toll um mich gekümmert hat, dass ich den Berg hoch kam. Wir haben schon mehrere Pausen gebraucht um in die Nähe der Gorillas zu kommen.


UND DANN WAREN SIE DA!!!!


Die Gruppe war total relaxt, so dass wir sogar näher als die eigentlich vorgeschriebenen 7 m an sie ran durften. Erst war ich etwas zögerlich, bis mich einer der Ranger nach vorne schob. Es war einfach unbeschreiblich.

Der Rückweg war dann etwas kürzer und auch deutlich einfacher. Um 14:45 waren wir dann wieder am Headquater, wo wir noch Gruppenbilder machten und unser Zertifikat erhielten. Trevor stand schon bereit, um uns zurück zur Ruhija Community Rest Camp zu bringen.


Trevor war wirklich eine gute Wahl ( www.trevortoursafaris.com, +256773614681). Manchmal ist er ein kleiner Chaot, aber alles läuft super und vor allem ist er ein SEHR guter Fahrer, bei dem man sich absolut sicher fühlt, selbst auf der schlechtesten Piste.

Auf dem Weg zu den Gorillas mit Baumlöwen überrascht

Sonntag, 20.08.2017

Heute ging es erst um 09:00 los, so das wir gemütlich frühstücken könnten. Unser Weg führte uns wieder Richtung Kazingakanal. Kurz zuvor kreuzte eine Affenfamilie unseren Weg.

Der kürzeste Weg von Kasese aus Richtung Bwindi Impenetrable National Park (BINP) geht durch den Ishasa Nationalpark. Ursprünglich wollten wir hier eigentlich nur durchfahren. Auf der staubigen Piste vor uns sahen wir aber einige Fahrzeuge von Gamedrives am Wegrand stehen. Es war genau der Bereich wo normalerweise die Baumlöwen ihr Revier haben. Trevor hielt an und fragte nach und tatsächlich waren welche in der Ferne zu sehen. Trevor verhandelte mit dem begleitenden Ranger, dass wir uns kurzfristig dran hängen können. Natürlich gegen Cash ( 40 $/Pers.) Aber die waren es eindeutig Wert.

Andere buchen hierfür extra eine Safari und für uns waren sie einfach so in der Nähe der Straße. Das war eindeutig wieder mal hönigliches Glück.

Von da an zog sich die Strecke wie Kaugummi und führte die zweite Hälfte über einige Berge.

Um 17:15 kamen wir in der Ruhija Community Lodge an. Absolut genial. Unsere "Hütte ist einfach genial, über den Abhang gebaut mit Blick auf den Dschungel.

Trevor meinte, dass hier abends oft Affen zum Fressen vorbei kommen und wir sie von unserer Terrasse aus beobachten können. Manchmal kommen sogar Gorillas.
18:00h: So sitzen wir nun auf unserer Terrasse bei einem guten Nile Special und hoffen auf unser hönigliches Glück.

Ein toller Tag mit krönendem Abschluss

Samstag, 19.08.2017

Für heute war der erste Gamedrive der Tour geplant. Trevor holte uns pünktlich um 6:45 ab und innerhalb von 30 min. waren wir am Eingang zum Park.

Der Park wurde 1952 gegründet und zu Ehren des Besuchs von Queen Elizabeth 1954 nach ihr umbenannt. Zuerst ging es 2,5 Std. kreuz und quer durch den Park. Zumindest fühlte es sich so an, aber unser zugestiegener Führer wusste schon was er tut. Es ist einfach faszinierend die Tiere in freier Wildbahn zu sehen.

Um 10:00 machten wir dann oberhalb eines Kratersees eine Kaffepause bevor es noch einmal 1,5 Std. auf die Suche ging.

Anschließend fuhren wir zum Kazingakanal um dort einen Launch-Trip (Fotosafari vom Boot aus) zu machen.

Mittlerweile war es mal wieder fast 15:00 h bis wir zum Lunch im Tembo-Restaurant ankamen.

Auf dem Rückweg machten wir noch einen Gamedrive. Als erstes hielten wir an einem Kratersee, auf Grund des austretenden Schwefels haben wir ihn schon gerochen, bevor wir ihn gesehen haben. Er enthält salziges Wasser, was die Tiere genau so nutzen wie unsere einheimischen Tiere die Salzlecksteine. Außer den Tieren, welche wir am Morgen schon gesehen hatten, haben wir noch einen schlafenden Löwen in einem Baum gefunden.

Als wir den Park verließen, wollten wir noch ein Gruppenfoto mit unserem Führer machen, denn er hatte uns wirklich viel Information über Flora und Fauna zukommen lassen. Dieses Vorhaben führte jedoch zu größeren Lachanfällen denn Rolands Stativ gab den Geist auf und die Kamera fiel immer nach vorne. Als wir dieses Problem mit einem Stück Pappe behoben hatten, kam der Kampf mit der Verzögerung des Selbstauslösers. Aber irgendwann standen 5 Deutsche und 2 Ugander in der Savanne und riefen "Ameisenscheiße".

Bild folgt.

Der Höhepunkt des Tages kam jedoch ganz unerwartet auf dem Rückweg zum Hotel. Plötzlich hielt Trevor an, legte den Rückwärtsgang ein und parkte am Straßenrand. Er hatte im vorbeifahren eine Elefantenherde entdeckt und im Gegensatz zum Nationalpark dürften wir hier aussteigen und die Tiere aus der Nähe beobachten. Mit viel Respekt näherten wir uns langsam diesen imposanten Tieren und konnten tolle Fotos machen. Diesmal mit uns UND den Tieren auf einem Foto.

 

Als allerdings der Elefantenbulle Drohgebärden von sich gab, nahmen wir die Beine in die Hand und rannten zurück zum Auto. Aber 10 m von einem wilden Elefanten wegzustehen und das ohne trennenden Zaun dazwischen war so was von beeindruckend. 

Zurück im Hotel freuten wir uns auf eine Dusche, um den Staub der Savanne los zu werden. Zum Glück sind wir in Afrika und das kalte Wasser ist nicht so kalt wie in Deutschland, denn heißes Wasser war Fehlanzeige.

Plans are made to change

Freitag, 18.08.2017

Trevor, unser Tourguide, wollte uns um 07:00 bei Elisabeth und Francis abholen. Als Francis um 07:15 h mal anrief wie der Stand der Dinge ist, meinte Trevor, dass er im Stau stecke und noch 5 min. brauche. Es waren afrikanische 5 min., denn er kam erst um 08:00h. Um 09:00 waren wir immer noch in Kampala im Stau. Beim ersten Stop um 10:30 fragte Roland, wo wir hin fahren, denn auf Google-Maps waren wir nicht in Richtung Bwindi-Nationalpark unterwegs. Trevor schaute uns mit großen Augen an, ob wir seine Mail bezüglich Touränderung nicht erhalten hätten? E-Mail? Touränderung? Wir wussten von nichts. Er sagte uns nur, dass wir zuerst in den Elizabeth-NP fahren und dann erst nach Bwindi. OK. Kein Problem. Wir sind ja flexibel. Der Weg führte uns dann über Fort Portal, wo wir um 14:30 in einem sehr schönen Lokal ( Garden Art Gallery) Lunch hatten.

Wir hatten es so verstanden, dass wir heute noch den Äquator überqueren würden um in der für den QENP geplanten Tembo Safari Lodge zu übernachten. Nix war's. Wir sind in Kasese im Sandton Hotel (***). Um 19:30 h treffen wir uns mit Trevor zum Abendessen und hoffen dann mehr über die neue Route zu erfahren. Na dann schau mehr mal, dann seh mehr schon.

 

Francis zeigt uns Kampala

Donnerstag, 17.08.2017

Nach gemütlichem Frühstück zogen wir mal wieder los um die Stadt unsicher zu machen. Als erstes unternahmen wir den dritten Versuch eine SIM-Karte zu erwerben und waren nach 1 Std. und der gleichen Prozedur die Jürgen schon 2x durchlaufen hat endlich im Besitz einer Karte und können jetzt tatsächlich telefonieren und ins Internet. Anmerkung Jürgen: wahrscheinlich darf ich jetzt nicht mehr in die USA einreisen, da ich hier mehrfach erfasst bin.

Als erstes fuhren wir zum ehemaligen Palast des Königs von Buganda, aber 25.000 UGX pro Person (umgerechnet ca. 8 Euro) waren uns für den kleinen Palast zu viel.
Danach besuchten wir eine der größten katholischen Kirchen (Rubaga Cathedral) in Kampala und anschließend eine der größten evangelischen Kirchen (St. Paul's Cathedral). In beiden Kirchen wollten sie ebenfalls unverschämt hohe Eintrittsgelder, so dass wir sie jeweils nur von außen besichtigten. Ein weiteres touristisches Highlight in Kampala sind die Kasubi Tombs. Das sind die traditionellen Gräber der Könige von Buganda. ( Buganda war innerhalb Ugandas, so lange es noch Könige gab, das größte und einflussreichste). Die reedgedeckten Gebäude sind leider 2010 abgebrannt und bis heute noch nicht wieder komplett aufgebaut, da der Staat kein Interesse daran hat und alles privat und durch Spenden finanziert werden muss. Aktuell kann man das Gelände zwar wieder besichtigen aber es gibt nur 2 Hütten zu bestaunen; die Eingangshütte und die Trommelhütte. In der Trommelhütte werden die Heiligen Trommeln gelagert, welche beim Tod des Königs geschlagen wurden. Der Zutritt zur Hütte ist allerdings nur Männern erlaubt, so dass Inge und ich draußen bleiben mussten.

Abschließend fuhren wir zu Makere-Universität wo Francis unterrichtet und gingen dort in der Mensa ugandisch essen.

Nachdem Francis dann noch ein paar Besorgungen gemacht hatte, fuhren wir wieder zurück, um uns vor der langen/anstrengenden Fahrt morgen noch etwas auszuruhen und unsere Koffer umzupacken (überflüssiges Gepäck bleibt bei Elisabeth bis wir in 10 Tagen wieder hier sind).
P.S.: Jetzt geht das Schreiben schon wieder leichter. Kann auf meinem iPad tippen und das hat eine deutsche Tastatur. Yippie!!!!!!

Internet scheint zu funktionieren. Wenn's weiter so gut läuft kommen gleich auch noch Bilder.laughing

P.P.S.: Geht doch, warum nicht gleich so. Bilder sind drin.

Trip to Jinja

Mittwoch, 16.08.2017

Heute haben wir einen Trip nach Jinja unternommen. Um 08:00 ging es los. Jinja ist ca 80 km von Kampala entfernt. Erst ging es zum Catholic Memorial wo im spaeten 19. Jahrhundert 22 Katholiken verbrannt wurden. Blöde Geschichte. Erst hat der König von Buganda das Christentum gefördert, als er aber merkte, dass im christlichen Glauben Gott eigentlich der größte König ist und somit über ihm steht, war ihm das nicht mehr so recht und er lies alle Priester verbrennen.

Catholic Moument ( absolut hässlich für meinen Geschmack)

Einmal jährlich findet hier ein Gottesdients mit Besuchern aus aller Welt statt.

Danach ging es zu den Sseziba Falls,

Sseziba Falls

und dann zum Source of the Nile (Offizieller Ursprung des weissen Nils).

Mittlerweile war es 13:00 Uhr und alle hatten Hunger. Wir fuhren in die Stadt rein und gingen in ein Cafe um einen Snack zu uns zu nehmen. Z. B. Rolex (gefuellte Pfannkuchen), Samosa (unterschiedlich gefuellte und fritierte Teigdreiecke) oder Sandwiches.

 War sehr lecker.

Danach fuhren wir noch zu einem Nilwasserfall.

Hier gibt es auch eine Opferstelle fuer den Nilgott. Da gerade niemand in unserem Bekanntenkreis schwanger ist, haben wir etwas fuer die Fruchtbarkeit von Svenja (Frau meines Neffen, frisch verheiratet ) geopfert.

Mittlerweile war es halb 4 und wir machten uns auf den Rueckweg. Unterwegs hielten wir noch am Strassenrand und kauften MASSEN von Mangos, Zitronen, Bananen......

In Kampala kamen wir dann in die Rush-hour und wir alle waren froh, hier nicht selbst fahren zu muessen. Der Verkehr hier ist ein einziges Chaos.

 

Zum Abendessen bleiben wir heute wieder zuhause, denn der Trip hat uns doch geschafft.

Plaene werden gemacht, um geaendert zu werden.

Mittwoch, 16.08.2017

Eigentlich hatten wir gestern Abend besprochen, heute um 09:00 einen Spaziergang zu machen, aber unsere Plaene sind zum Glueck nicht in Stein gemeisselt.

Um 09:00 war ich wieder die erste die wach war und bis alle aufgestanden waren und gefruehstueckt hatten war es dann schon 11:00h.

Mittlerweile war auch Francis, Elisabeths Ehemann, wach und hat angeboten uns etwas durch die Gegend zu fahren, damit wir Geld tauschen konnten und eigentlich wollten wir auch eine SIM-Karte besorgen, um endlich Internet zu haben. Sein großes Auto war jedoch 2 Monate gestanden und wollte nicht anspringen. Aber ein Überbrückungskabel war schnell zu Hand.

Doch das mit der Karte ist schwieriger, als ins Land einzureisen. Nachdem wir schon eine halbe Stunde vor dem Shop verbracht hatten, Juergen gefuehlte 1000 Unterschriften geleistet hatte und er mehrmals abfotografiert worden war, ging immer noch nichts. So beschlossen wir erst mal die Einkaeufe zu machen, die Francis zu erledigen hatte. Ne gute halbe Stunde spaeter waren wir wieder im Shop und Juergen musste die ganye Prozedur noch einmal ueber sich ergehen lassen.

Mittlerweile haben wir zwar eine SIM-Karte und die ist auch schon im Handy, allerdings ist sie noch nicht frei geschaltet. So warten wir hier nicht aufs Christkind, sondern auf ein Netz zum Telefonieren und fuers Internet.

Abends fuhren wir dann auf einen Sundowner..... 

.... und anschließend in ein indisches Restaurant, um das 20-jährige Jubiläum von Elisabeths und Francis' Umzug nach Uganda zu feiern.

(Diesen Eintrag schreibe ich immer noch auf Elisabeths Laptop)

P.S.: Bilder gibt es ....... keine Ahnung...... sobald ich selbst Internet habe.

First day. Erst mal relaxen

Montag, 14.08.2017

14.08.2017 

Um 09:00 war ich das erst mal wach und beschloss, dass es noch zu frueh zum Aufstehen ist. Als ich aber um 10:00 wieder wach war stand ich auf machte mir erst mal einen Tee, setzte mich auf die Treppe der riesigen Terrasse und genoss den Tee und das Vogelgezwitscher. Der Garten ist faszinierend. Hier waechst einfach so, was wir zuhause im Wohnzimmer mit viel Muehe hegen und pflegen.

12:00 h: So langsam erwacht der Rest der Mannschaft und startet gemuetlich in den Tag.

Gemuetlich ging der Tag auch weiter mit lesen, schlafen und mit dem Hund (Jetti) spielen.

Abends hat uns Elisabeth dann leckeres Essen gekocht (Gulasch, Reis, Karotten-/Bohnengemuese, Kochbananen) und wir sassen noch gemueltich zusammen und haben Geschichten ausgetauscht.

Trip to Uganda

Sonntag, 13.08.2017

09:50 h

Jürgen und ich gingen erst mal in der Lufhansa Lounge zum Frühstücken und jetzt sitzen wir im Wartebereich und warten aufs Boarding. Wenn in den nächsten 3 Wochen nicht mehr Missgeschicke passieren als bisher, dann wird das ein toller Urlaub. Wir hatten verabredet, die anderen 3 um 07:00 h abzuholen. Roland machte noch einen Sicherheitscheck ums Haus und Jürgen und ich fuhren schon los. Blöd nur, dass Christian dachte Roland wäre bei uns im Auto und auch los fuhr. Irgendwie kam es ihnen dann aber doch spanisch vor und sie riefen bei uns an. Ich bin erst mal in schallendes Gelächter ausgebrochen. Christian hat dann umgedreht und ihn mitgenommen.laughing

Von da an hat eigentlich alles geklappt, außer dass bei mir der Sprengstofftest positiv war und ich meinen Rucksack ausräumen musste. Als sie nichts gefunden haben, meinten die Beamten nur, sie sollten mal ihren Sensor reinigen.

In Istanbul kamen wir mit 40 min. Verspaetung los und die holten wir auch nicht mehr auf. Vor der Zwischenlandung in Kigali ( Ruanda) bin ich doch dann tatsaechlich mal eingeschlafen, nur um kurz darauf beim unsanfen Aufsetzen wieder geweckt zu werden. Anstatt wie geplant um 02:40 kamen wir erst um 03:20 in Entebbe an. Ich machte mir schon Gedanken, ob unser Fahrer wohl noch da sein wuerde, denn wir mussten ja auch noch durch den Zoll. Aber da wir gut vorbereitet waren, ging das aeusserst zuegig. Am Gepaeckband standen wir dann allerdings eine ganze Weile bis alle (gefuehlte 10.000) Koffer von uns 5 da waren. Bevor man den Flughafen verlässt, wird das Gepaeck noch einmal duchleuchtet und Juergen meinte schon mit einem diabolischen Grinsen, dass mir meine Tasche mit dem medizinishen Material jetzt abgenommen wuerde. Aber das hat die ueberhaupt nicht interessiert. Lag vielleicht auch daran, dass der Zollbeamte gerade mit seinem Handy telefoniert hat und den Monitor ueberhaupt nicht beachtete. Draussen wartete dann tatsaechlich ein Fahrer mit dem Schild "Honey" und wir waren verdammt froh ihn zu sehen. Um 04:20 kamen wir dann endlich vom Flughafen los und freuten uns um 05:00 bei Elisabeth durchs Tor zu fahren und in Empfang genommen zu werden. Nach einem erfrischenden Glas Wasser und kurzen Instruktionen wie was funktioniert und wo wir was finden, fielen wir voellig erschlagen ins Bett.

(Sorry fuer die komische Schreibweise. Ich mache diesen Nachtrag  gerade auf Elisabeths Laptop und der hat eine englischen Tastatur)

In anticipation for Uganda

Samstag, 12.08.2017

Dieses Mal geht es nach Uganda. Zusammen mit Freunden ( Inge und Roland) und deren 17-jährigem Sohn ( Vincenz) fliegen wir morgen in Nürnberg los und so langsam steigt die Aufregung. Nach mehreren Monaten mit Planungen, Buchungen, Vorbereitungen, diversen Impfungen, Telefonaten und E-Mails haben wir heute die Koffer gepackt.( Naja, aktuell sind sie nur fast gepackt, es fehlen noch ein paar Kleinigkeiten).

Die Sitzplätze im Flieger sind reserviert und so kann es eigentlich losgehen. 

Bin gespannt ob das Gepäck alles in Uganda ankommt. Vor allem die Tasche mit den medizinischen Hilfsgütern macht mir Sorgen. Um deren Aus- und Einfuhr zu gewährleisten, habe ich gefühlte 100 Telefonate geführt. Ok, ganz so viele waren es nicht, aber immerhin 2 x mit dem Zollamt am Flughafen Nürnberg, Konsulat in Leipzig, ugandische Botschaft in Berlin, Industrie- und Handelskammer, ugandisches Generalkonsulat in Wien, noch mal mit der Botschaft und zum Schluss mit dem Konsulat in München. Die Mail an die Botschaft in Berlin gar nicht zu erwähnen, die wurde nämlich von dort nicht beantwortet. Aktueller Stand meiner Informationen ist auf jeden Fall, dass ich das Material problemlos ausführen und mit einer Bescheinigung, dass es sich um eine Spende handelt (hab ich), in Uganda problemlos einführen kann. Naja, man wird sehen. 

Wenn wir übermorgen früh um geplant 2:40 gelandet sind wird uns ein Taxi abholen und uns zu unseren Bekannten in Kampala bringen. Dort werden wir erst mal 4 Tage aklimatisieren und Kampala und Jinja unsicher  machen. Dann geht es zu einer 9-tägigen Rundreise. Danach sind wir noch mal 1 Nacht in Kampala um dann noch 4 entspannte Tage auf Bulago Island zu verbringen, bevor es am 01. September wieder zurück geht.

Noch ein Hinweis an alle die es gewohnt sind, dass wir on-Tour täglich berichten: ich gehe nicht davon aus, überall Internetzugang zu haben. Also wundert euch nicht, wenn nicht täglich ein neuer Eintrag drin steht. Aber sobald wir Netz haben, werden wir alles nachholen.

Mara kutoka Uganda

Zu Wasser, zu Lande und in Luft aufgelöst.

Samstag, 10.09.2016

Nach dem Frühstück wurden die Autos gepackt und wir fuhren in Kolonne nach Rogac, um die Fähre zurück nach Split zu nehmen. Die war ziemlich voll und wir standen am Ende der Warteschlange, schafften es aber alle aufs Schiff.

In Split wollten wir dann noch zum Shoppen/Sightseeing. Wir kamen nicht alle gleichzeitig von der Fähre, so dass Flo/Jessi/Johannes hinter uns her fuhren, da Klaus mir den Weg zum Parkplatz erklärt hatte. Klaus und Richard kamen erst etwas später von der Fähre. Leider (später stellte sich heraus: zum Glück) fuhren wir im Kreisverkehr die falsche Ausfahrt raus und waren auf einmal auf dem Weg Richtung Autobahn. Aber kein Problem, wir fanden kurz nach unserem Fahrfehler einen öffentlichen Parkplatz und stellten die beiden Autos dort ab. Auf dem Weg zur Altstadt stießen wir auch wieder auf die anderen. Kurz schlenderten wir noch über den Markt vor den Toren der Altstadt, bevor Jürgen und ich uns von den anderen trennten, da diese einkaufen wollten, wir uns aber lieber die Altstadt besichtigten.

Bevor wir wieder zum Auto zurück gingen, gönnten wir uns in einem schönen Café noch einen Capuccino und schrieben auch endlich unsere Postkarten.

Am Parkplatz stellten wir dann fest, dass Flo/Jessi/Johannes schon weggefahren waren. Und auch wir wollten uns auf den Weg nach Hause machen. Nach der zweiten Kurve saßen aber auf einmal 6 aus unserer 11er-Gruppe auf einer Mauer und grinsten uns an. Wir hielten natürlich an und fragten was los war. Als erstes bedankte sich Johannes bei mir, dass ich mich Kreisverkehr verfahren habe. Da sie hinter uns hergefahren sind, hatten sie ihr Auto auf dem gleichen Parkplatz abgestellt wie wir.

Die anderen wollten auf den von Klaus empfohlenen Parkplatz, leider war der voll und sie suchten eine andere Abstellmöglichkeit. Auf einem vermeintlichen Supermarktparkplatz waren sie fündig geworden. Als sie aber zurück kamen, spielten sie erst einmal "Such das Auto", denn sowohl das Fahrzeug von Klaus, als auch das von Richard waren WEG!.

Es stellte sich dann heraus, dass es leider kein Supermarktparkplatz war, sondern der Parkplatz der Polizei und beide Autos abgeschleppt worden waren.

Flo/Jessi/Johannes waren zufällig dazu gestoßen, so dass Flo Jessi und Johannes ablud, Klaus und Richard einlud und sie zu ihren abgeschlappten Autos (ca. 5 km entfernt) brachte. Dort konnten sie gegen ca. 65 Euros ihre Autos wieder auslösen, zurückfahren und ihre Lieben wieder einsammeln.

Das VW-Navi schickte uns die gleiche Route zurück, die wir runter gefahren waren. Allerdings zeigte Google-Maps einige Staus bis zur slowenischen Grenze an. Auf einem kroatischen Radiosender kamen immer zur halben Stunde die Verkehrsnachrichten auch in englisch und deutsch und auch hier wurde auf die Staus hingewiesen. So beschlossen wir einige km Landstraße in Kauf zu nehmen und über Ljubljana/Villach/Salzburg/München nach Hause zu fahren. Vor dem Karawankentunnel wäre eigentlich 2 Std. Wartezeit gewesen, diese umfuhren wir aber geschickt, so dass wir nur 15 min. im Stau standen. Auch die Warteschlange vor der deutschen Grenze konnten wir umfahren, so dass wir am 11.09.2016 um 01:00h zuhause in den Hof fuhren.

Letzter Tauchgang für diesen Urlaub

Freitag, 09.09.2016

Wer wollte konnte nachmittags noch am Hausriff tauchen, ansonsten war für heute war nur ein Tauchgang geplant.

Dieser führte uns nach Mrduja.

Ich ging auch mit aufs Boot, um noch einmal Sonne zu tanken und evtl. für meinen schmerzenden Rücken etwas entspannt schwimmen zu gehen. Laut Klaus, sollte ich das Wrack sogar beim Schnorcheln sehen können und tatsächlich fand ich es auch. Als ich es jedoch fotografieren wollte, sagte die Kamera, dass sie keinen Speicherplatz mehr hätte. OK, kein Problem, dachte ich mir. Da müssen ganz viele alte Bilder drauf sein, da lösch ich einfach ein paar runter. Ging aber nicht! - denn es waren keine alten Bilder drauf. WAS WAR DENN JETZT SCHON WIEDER LOS?

Und hier das Video zum Wrack:

 

Zurück an Bord, nachdem ich die Kamera gut abgetrocknet hatte, öffnete ich die Kamera und fand meinen Verdacht bestätigt - es war keine SD-Karte drin. (Sch..... ).

So schön ist es beim Tauchen in Kroatien:

Zum Abschluss ging es noch einmal ins " O la la" zum Abendessen. Jürgen wollte unbedint "Tintenfisch unter der Metallhaube gegart" essen. Dies musste allerdings mind. 3 Std. vorher bestellt werden und gab es erst am mind. 2 Personen. Da Karin aber auch neugierig darauf war, war die 2. Person schnell gefunden und Leo konnte im Restaurant anrufen und einen Tisch für alle und "Peka" für 2 Personen bestellen.

Zum Abschluss setzten wir uns alle auf die Terrasse und genossen noch den letzten Abend in mediterraner Wärme. Außerdem mussten noch die letzten Rest vernichtet werden.

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